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  2011 - Jahr des Waldes  
 
Die weltweite Zerstörung der Wälder hat für das Leben auf unserem Planeten verheerende Folgen. Denn Wald bedeutet Leben für Pilze, Tiere und Pflanzen.
Die Wälder sind die grüne Lunge der Erde. Sie sind wichtig für unser Klima und lebensnotwendig für die biologische Artenvielfalt.

Doch unsere Wälder sind in Gefahr, nicht zuletzt wegen uns Menschen:
Weltweit haben wir Menschen bereits mehr als die Hälfte der Wälder vernichtet. Jährlich vernichtet der Homo Sapiens 13 Millionen Hektaren Wald, dies entspricht der Fläche von 36 Fussballfeldern pro Minute! Gemäss WWF Schweiz sind die Hauptursachen dafür illegaler Holzschlag und Brandrodung.

Nun hat die UNO das Jahr 2011 zum JAHR DES WALDES erklärt.

Zu diesem Anlass und um die Bemühungen des WWF zu unterstützen hat die Schweizer Leuchtturm GmbH eine Foto-Grusskartenserie zum Thema Wald herausgegeben. Der Preisunterschied zu unseren herkömmlichen Preisen (CHF 1.00), macht den Spendenanteil unserer Kunden aus. Auf jede Foto-Grusskarte zum Thema Wald spendet die Schweizer Leuchtturm GmbH ebenso einen Franken.
Somit können wir den WWF mit CHF 2.00 pro Karte oder eben CHF 10.00 pro Set unterstützen!
Danke für Ihre Mithilfe!
 
 
 
 
Wald 2011      
Eukalyptuswald, Fatima
Portugal
Forêt de Brocéliande
Bretagne, Frankreich
Korkeichen, Alcacar do Sal
Portugal
Pinhal do Urso
Portugal
Stubnitz, Jasmund NP
Rügen, Deutschland
 
   
  Wozu brauchen wir eigentlich den Wald?
Wälder bilden noch rund einen Drittel der weltweiten Landoberfläche und...
... sind Quellen für Holz, Nahrungsmittel, Heilpflanzen und andere Rohstoffe
... regulieren das Klima: d.h. sie kühlen die Atmosphäre, speichern das Treibhausgas CO² und produzieren Sauerstoff
... beherbergen zwei Drittel der an Land lebenden Tier- und Pflanzenarten
... speichern Wasser, schützen vor Überschwemmungen, Lawinen und bewahren den Boden vor Erosion
 
     
  Was tut der WWF mit unserem Geld für den Wald?
Auf der ganzen Welt setzt sich der WWF gegen die Zerstörung der Wälder ein. Zum WWF-Engagement zählen zum Beispiel die Schaffung von Waldschutzgebieten, die Förderung einer nachhaltigen Waldnutzung oder die Wiederherstellung bereits degradierter Wälder. Dabei berücksichtigt der WWF die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.
 
     
  Die Schweiz hat zuwenige Waldschutzgebiete!
Bewirtschaftete Wälder sind zwar wertvolle Lebensräume für gewisse Tier- und Pflanzenarten - aber längst nicht für alle. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die im Wirtschaftswald nicht überleben können, finden nur in Waldschutzgebieten - auch Waldreservate genannt - eine Heimat. Waldreservate umfassen grosse, zusammenhängende Waldflächen, die gesetzlich oder vertraglich geschützt sind.
In Waldschutzgebieten hat die Natur Vorrang. Eine ausschliesslich auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Holznutzung ist nicht erlaubt. Pflegende Eingriffe zur Unterstützung der natürlichen Vorgänge sind jedoch teilweise nötig.

Erst 2,8% der Schweizer Waldfläche waren 2004 in der Schweiz als Waldreservat geschützt. Das längerfristige Ziel der Schweiz ist ein Anteil von 10% Waldreservaten an der Gesamtfläche. Es fehlt vor allem an grossflächigen Reservaten. Diese sind oft gerade dort am schwierigsten zu bekommen, wo sie aus ökologischen Gründen am wertvollsten wären.
Viele Kantone haben Ihre Pflicht vernachlässigt und noch keine Waldreservate geschaffen. Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind enorm: In einer WWF-Untersuchung zu den Waldreservaten schneiden die besten Kantone doppelt so gut ab wie die Drückeberger. Erst wenn wirklich alle Kantone ihre Konzepte für Waldreservate verbessern und umsetzen, kann ein umfassendes Netzwerk von Waldschutzgebieten in der Schweiz entstehen. Andere Länder in Europa sind in dieser Hinsicht der Schweiz weit voraus.
 
 
Button/Link zur PDF-Broschüre Wald-Schlussbericht WWF Schweiz
 
  Texte aus dem Newsletter & Website der WWF Schweiz
     
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